MyMemo
Wissensablage aus den USA, die Artikel, PDFs, Videos und Audios sammelt, zusammenfasst und per KI-Chat durchsuchbar macht.
Was es kann
MyMemo sammelt Webseiten, PDFs, Word-Dateien, Screenshots, YouTube-Videos und Audioaufnahmen an einem Ort und erstellt dazu Zusammenfassungen. Mit AskMemo stellst du Fragen an deinen gesamten Bestand oder nur an eine Sammlung; die Antwort stützt sich auf mehrere gespeicherte Quellen. MemoCast macht aus Inhalten kurze Audio-Folgen. Dazu kommen eine Chrome-Erweiterung zum Speichern, Export als PDF oder Word, geteilte Bereiche für Teams (TeamSpace) und ein eigenes Diktiergerät namens M-NOTE für 199 US-$.
Für wen es passt
Für Einzelne und kleine Teams, die viel lesen und recherchieren und Fachartikel, Studien oder Mitschnitte schnell wiederfinden wollen, ohne alles selbst zu verschlagworten.
Datenschutz im Unternehmen
Anbieter ist die MyMemo AI LLC aus Kalifornien. Daten liegen laut Datenschutzerklärung auf Servern in den USA (AWS); eine Datenhaltung in Europa bietet der Anbieter nicht an. Einen Auftragsverarbeitungsvertrag nennt der Anbieter nicht, auf die DSGVO geht die Datenschutzerklärung nicht ein. Die Nutzungsbedingungen erlauben MyMemo, Eingaben zur Verbesserung der Dienste zu verwenden; ob das Modelltraining einschließt und wie man widerspricht, steht dort nicht. Einen eigenen Geschäftstarif gibt es nicht. Für personenbezogene oder vertrauliche Inhalte ist das Tool deshalb nicht geeignet.
Grenzen
Feste Monatskontingente für Chat-Nachrichten, Uploads und Transkriptionen je Tarif. Als Grundlage nennt der Anbieter ChatGPT; welche Modelle je Tarif verfügbar sind, zeigt erst die Auswahl in der App. Zusammenfassungen können Fehler enthalten und sollten bei wichtigen Inhalten geprüft werden.